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Mit Haustieren gegen die Allergien

Laut einer neuen Studie kann bei Kindern das Risiko einer Allergieerkrankung gesenkt werden, wenn in der Umgebung der Sprösslinge von klein auf mehrere Hunde leben.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht. Es wurden 500 Kinder beobachtet, bei welchen das Risiko der Herausbildung einer Allergie erhöht war, da mindestens ein Elternteil auch an Allergien erkrankt ist.

Nach den Beobachtungen kann man zwar nicht behaupten, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Halten eines Haustieres und der asthmatischen Atmung besteht. So viel ist aber sicher: bei den untersuchten Kindern, deren Familien kein Haustier hatten, kam ein Gekeuche und schweres Atem drei Mal häufiger vor.

Asthmatische Atmung und Gekeuche in der Kindheit erhöht die Wahrscheinlichkeit der Herausbildung einer Allergie und Asthma in den späteren Jahren.

Endotoxine sind natürliche Verbindungen, welche von Bakterien produziert werden. Die Belastung durch Endotoxine in großen Mengen ist ausgesprochen schädlich. Nach manchen Ansichten schützen sie aber in kleiner Dosis im Säuglingsalter. Sie helfen bei der Herausbildung des richtigen Funktionierens des Immunsystems.

In den Haushalten, welche zwei oder sogar drei Hunde hielten, befand sich im Staub der Wohnung eine höhere Konzentration an Endotoxinen. Laut den Untersuchungsergebnissen haben die höheren Endotoxinenwerte die Herausbildung der Allergien in der Kindheit wirklich verhindert.

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