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Noch einmal über die Katzenhaarallergie…

Katzen und Allergie?

Viele Leute, die gegen Katzenhaare allergisch geworden sind, wollen sich zunächst nicht von ihrem Lieblingskätzchen trennen. Sie wollen lieber täglich Medikamente einnehmen und fragen sich ob sie ihre Gesundheit nicht umsonst aufs Spiel setzen?

Dies kann schon sein - behaupten Allergologen. Grundregel Nummer eins bei der Behandlung von Allergien ist die Vermeidungstherapie. Die Umgebung der Patienten muss von dem Allergen - soweit es möglich ist - befreit werden. Es klingt ganz einfach, ist es aber nicht für den Katzenliebhaber. Sie können sich nicht vorstellen sich einfach von ihrem Liebling zu trennen. Es gibt Patienten, die lieber einen Kompromiss schließen wollen: die Katze kann sich in der Wohnung frei bewegen, aber das Schlafzimmer darf sie nicht betreten. Die Allergiker versuchen die Katze nicht zu streicheln und nach dem Ableben des Tieres wird sie nicht durch eine neue Mieze ersetzt. Dieser Kompromiss bringt allerdings nicht wirklich sehr viel. Katzenhaare sind nämlich stark reizend. Die Allergene bleiben selbst nach dem Entfernen des Tieres aus der Wohnung noch über Monate in der Luft und heften sich an Möbel, Teppiche und Kleider.

Das schlimmste ist aber dabei, dass Katzenhaare die Lunge gegen verschiedene Erkrankungen empfindlich machen. Aus den Untersuchungen geht hervor, dass 38 % der Patienten mit einer oberen Atemwegsallergie auch an Asthma erkranken. Diese Krankheit ist viel schlimmer und begleitet den Patienten ein Leben lang. Zusätzlich verbreitet sich Asthma wegen der Luftverschmutzung rasch. Wer sich also dafür entschieden hat, seine Katze trotz einer Katzenhaarallergie zu behalten, sollte sich unbedingt einen Luftfilter mit hohem Wirkungsgrad besorgen.

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