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Probleme mit Milch oder Milchprodukten

Wie schon bereits in anderen Artikeln erwähnt, ist die Milch ein uraltes Nahrungsmittel des Menschen. Trotzdem gibt es Menschen, die Milch nicht trinken können.

Argumente gegen den Milchkonsum

Die Gegner des Milchkonsums begründen ihre Abneigung gegen dieses Nahrungsmittel in erster Linie damit, dass Milch nur zur Ernährung der Säuglinge bestimmt ist. Deswegen ist die Milch kein natürliches Nahrungsmittel abgestillter Kinder der Tiere, bzw. der Erwachsenen Exemplare. Mit Ausnahme des Menschen verzehren erwachsene Tiere keine Milch. Zusätzlich kommt noch dazu, dass Kuhmilch auch nicht vom Menschen stammt.

Die Gegner haben Recht. Die tierische Milch ist, ebenso wie der Honig, kein natürliches Nahrungsmittel des Menschen. Dennoch können auch Menschen Milch verzehren und verdauen, aber zur Gewinnung der Milch wird ein denkendes Geschöpf benötigt. Milch ist also - ebenfalls wie Wein oder Bier - ein Erzeugnis bewusster menschlicher Tätigkeit. Milch ist ein Getränk, welches durch Domestizierung und Aufzucht der Tiere, durch Produktion von deren Nahrungsmitteln und schließlich durch Melken gewonnen wird. Die menschliche Mutter kann ihr Kind - falls die Milchproduktion erhalten bleibt -sogar bis zu seinem zehnten Lebensjahr stillen. Aber sie kann nicht so viel Milch produzieren, damit sie ihr großes Kind mit dem ausschließlichen Stillen ohne Zufutterung am Leben erhalten kann. Muttermilch ist für die großen Kinder nicht giftig, bei dem Verzehr der Muttermilch besteht keine Gefahr. Ebenso ist Muttermilch für ältere Menschen nicht schädlich, sie kann sogar als Medizin dienen.

Wenn Tiere zufälligerweise zur Milch anderer Tiere kommen, in der Natur oder auf einem Bauernhof, verzehren sie diese schnell. Auch die Hirten in den Bergen leben auch von selbst hergestellter Ziegenmilch, Käse, Quark und anderen Milchprodukten.

Milch kann allerdings neben den bekannten Bestandteilen auch Reste von Antibiotika und andere Stoffe enthalten, welche auch durch die Wärmebehandlung nicht abgebaut werden. Wie Gemüse auch kann sie nicht vollständig von den gespritzten Schadstoffen "befreit" werden.

Die Quelle der Probleme?

Milch stimuliert den Körper zu einer vermehrten Aussonderung an Schleim. Auch deswegen sollte man Milch nur in Maßen genießen. Vor allem Menschen mit einem nicht intakten Immunsystem sollten Milch nur vorsichtig konsumieren. Auch die Därme können beim Verzehr von Milch irritiert werden, und dadurch kann die ansonsten gesunde Verdauung beeinträchtigt werden.

Die Kritiker der Milch machen diese auch für die Arterienverkalkung verantwortlich. Wahrscheinlich kann der übermäßige Verzehr von Milch mit einem hohen Fettanteil oder von fetten Käsesorten eine Arterienverkalkung zur Folge haben.

Amerikanische und schwedische Forscher deckten die Zusammenhänge zwischen dem Milchkonsum und der Herausbildung mancher Krebsarten wie Brustkrebs, Eierstockkrebs, Prostatakrebs und Mastdarmkrebs auf. Die Patienten ernährten sich natürlich nicht nur ausschließlich von Milch. Dazu nehmen in Amerika viele Frauen verschiedene Hormonpräparate ein um die Symptome der Wechseljahre zu lindern. Außerdem werden Hühner in Amerika mit weiblichen Hormonen behandelt um ein schnelleres Wachstum zu ermöglichen.

Das Fleisch und eventuell auch die Milch der hormonbehandelter Tiere können auch bei Männern unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Nur die unbehandelte Milch enthält die Enzyme und Vitamine, welche die Milch zu einem idealen Nahrungsmittel macht.

Milch in Maßen genießen!

Wenn man täglich viel Milch trinkt (mehrere Liter am Tag) wird man davon bestimmt krank: übergewichtig, vor allem wenn man sich nicht ausreichend bewegt und sowieso eine zu hohe Kaloriezufuhr hat.

Ratten, welche während eines Experiments kalorienreiche Nahrungsmittel bekamen, erkrankten an Krebs und anderen Krankheiten und verabschiedeten sich viel schneller aus dem Leben als die anderen, die eine "Diät" machten. Das kann auch ein Hinweis auf den schädlichen Milchkonsum sein und eine Bestätigung für diejenigen, die keine Milch zu sich nehmen.

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