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Sommerkosmetika und Hautallergie

Endlich kommt die Jahreszeit mit dem schönen Wetter und man kann wieder die den ganzen Körper bedeckenden Kleidungsstücke ablegen, damit die ungebräunte Haut wieder der Hitze und der starken Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Neben dem angenehmen Gefühl, das durch die Sonnenstrahlen entsteht, muss man aber auch auf einen ausreichenden Schutz der Haut achten.

Eine sonnengebräunte Haut erscheint den meisten Menschen sehr attraktiv, aber viele merken erst zu spät, dass sie für das maßlose Sonnenbaden teuer bezahlen müssen. Die Haut reagiert nämlich auf den Sonnenschein mit unangenehmen und nicht selten schmerzhaften Veränderungen (Sonnenbrand, Allergie oder in schlimmeren Fällen mit einer Krebserkrankung).

Aufgrund der verringerten Ozonschicht muss man heutzutage viel mehr Acht auf seine Haut geben. Dies ist auch ein Grund, warum man hauptsächlich im Sommer immer wieder einiges über die verschiedenen Hautkrankheiten hört, die durch die Sonne verursacht werden. In der Sommerhitze benötigt die Haut besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Auch muss man aufpassen, welche zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit einzuleiten sind.

Laut den Hautärzten kann man das Risiko einer Hautkrankheit durch Vorbeugung und gründlicher Vorbereitung auf ein Minimum verringern. Allergologen warnen, dass man sich darüber im Klaren sein sollte, dass das übertriebene Sonnenbaden und die starke Sonneneinstrahlung spätere, noch nicht erforschte Folgen haben kann, wie z.B. frühzeitige Faltenbildung, Hautalterung oder Hautkrebs. Deswegen ist ein ausreichender Sonnenschutz während der Monate mit starker Sonneneinstrahlung sehr wichtig ist.

Unter den Sommerkosmetika - vor allem wegen der leichten Anwendbarkeit - sind Sonnenmilch und Sonnenschutzmittel die beliebtesten. Viele Leute wissen jedoch nicht, dass sie zu den unterschiedlichen Phasen des Sonnenbadens auch Sonnenschutzmittel mit verschiedenem Schutzfaktor benutzen müssen. Bei sehr hellhäutigen Menschen kann der Sonnenschutzfaktor von den anfänglichen 20 bis 25 allmählich reduziert werden.

Die Wirkungsstoffe im Sonnenschutzmittel fangen die schädlichen Sonnenstrahlen auf, daher kann die Zeit des Sonnenbades durch die Sonnenschutzmittel verlängert werden. Einige Kosmetika enthalten chemische Filter (diese brauchen mehr Zeit bis sie anfangen zu wirken), welche die gefährlichen UV-Strahlen absorbieren und erst etwa nach einer halben Stunde ihre Wirkung entfalten. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie während des Sonnenbadens ihren Sonnenschutz verlieren, da die absorbierenden Filterstoffe durch das Sonnenlicht abgebaut werden.

Einen größeren Schutz bieten Sonnenschutzmittel mit dem so genannten fotostabilen Lichtfilter. Diese Lichtschutzmittel reflektiert die UV-Strahlen, entfaltet ihre Wirkung sofort nach dem Auftragen und zersetzt sich nicht nach einer Stunde, sonder schützt über eine längere Zeit gegen die UVA und UVB-Strahlen.

Man darf nicht außer Acht lassen, dass die in den Kosmetikprodukten enthaltenen Duftstoffe und Konservierungsstoffe auch allergische Reaktionen auslösen können, welche sich durch die Sonnenstrahlen noch weiter verschlimmern. Deswegen sollten überempfindliche Menschen ihre Kosmetika mit besonderer Aufmerksamkeit auswählen. Die Grundvoraussetzung bei der Wahl der Kosmetika ist, dass sie die Haut nicht schädigen. Außerdem sollten sie nicht toxisch sein und mit dem Schweiß nicht in chemische Reaktion treten. Leider entsprechen nicht alle Sonnenschutzmittel diesen Kriterien. Häufig sind es gerade die Zusatzstoffe welche die meisten Probleme verursachen. Diese, z.B. Paraben und Lanolin können jedoch wegen komplizierten technischen Anforderungen beim Produktionsprozess und für die Konsistenz nicht weggelassen werden.

Anbei ein paar Ratschläge für Sonnenanbeter:

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